Schwerpunkte

Schwerpunkt Streuobst

Diese Bausteine fördern die Vielfalt im Streuobst

  • Hochstamm-Obstbäume:

    Warum?: Unterschiedlich alte Obstbäume bieten vielen Vögel wie Gartenrotschwanz, Grünspecht und Wiedehopf Brutplätze und Säugetieren wie dem Siebenschläfer einen Lebensraum. Wichtig ist es, immer wieder junge Bäume nachzupflanzen.

    "Alte Streuobstbäume und Wildobststräucher sind Lebensraum für viele Vögel und Insekten. Bei der Neupflanzung von Obstbäumen schauen wir besonders auf alte heimische Sorten, um die Vielfalt zu erhalten.“ (Zitat Projektteilnehmerin aus der Steiermark)

  • Viele Kulturarten und -sorten:

    Warum?:  Viele Obstarten auf einer Fläche schaffen eine hohe Lebensraumvielfalt und ein größeres Nahrungsangebot. Alte, selten gepflanzte Sorten erhöhen die genetische Vielfalt und sollen für die Zukunft erhalten werden.

    "Im Obstgarten wachsen vielerlei Apfelsorten (Schafnasen, Bonapfel, Wildform Säuerling), Birnen (Speck-, Weinbirnen), Kirschen, Zwetschken und  Nussbäume. Eine wahre Gaumenfreude!" (Zitat Projektteilnehmer aus Kärnten)

  • Heuwiese/Mähweide ein- bis zweimähdig, extensiv beweidet:

    Warum?:  Dadurch wird zusätzlich noch das Lebensraum- und Nahrungsangebot erhöht.

    "Die Streuobstwiese wird zweimal mit der Sense gemäht. Viele Gräser, Wildkräuter und Wiesenblumen ziehen Schmetterlinge oder Hummeln an. Angelegte Wildinseln bieten Unterschlupf für Igel, Insekten und Blindschleichen." (Zitat Projektteilnehmer aus der Steiermark)

  • Baumhöhlen und Totholz:

    Warum?:  Viele Vogel- und Insektenarten sind auf Altbäume und Totholz angewiesen um darin zu nisten oder für die Nahrungssuche.

    "Ein alter, stehengelassener Kirschbaum mit zahlreichen Spechthöhlen ist seit mind. 10 Jahren abgestorben und doch voller Leben. Wir möchten ihn so lange wie möglich erhalten!“ (Zitat Projektteilnehmerin aus Vorarlberg)

  • Brachflächen und Altgrasbestände:

    Warum?:  Sie bieten Rückzugs- und Überwinterungsorte für Insekten und andere Tierarten.

    "Beim Mähen werden Wiesenabschnitte stehen gelassen, damit sich dort die Insekten zurückziehen können. Die Insektenvielfalt wird immer größer.“ (Zitat Projektteilnehmerin aus der Steiermark)

  • Besondere Strukturen:

    Warum?: Stein- und Asthaufen sind z.B. wichtige Habitate für Kleinsäuger und Reptilien.

    "Steinhaufen und Gehölze sind bei uns ins Gelände integriert und Totholz wird belassen. Hier finden vielerlei Insekten oder Amphibien einen Rückzugsraum.“ (Zitat Projekteilnehmer in aus Oberösterreich)